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Eltern und Kinder stark machen
- im Alltag wie in Krisen

 

Darstellung des Projektes

Der Landesverband Saarland e.V. des Deutschen Kinderschutzbundes  hat  das Präventions-Projekt „Eltern und Kinder stark machen, im Alltag wie in Krisen“ zusammen mit vier saarländischen Jugendämtern geplant und für eine fünfjährige Modellphase vorbereitet.

Finanziert wird das Projekt zum großen Teil durch Fördermittel der “Aktion Mensch“ und der beteiligten Jugendämter. Die Restfinanzierung muss durch Eigenmittel des Kinderschutzbundes erfolgen. Er ist dafür auf Spenden von Freunden und Förderern angewiesen.

Falls Sie sich durch einen eigenen Beitrag an der Finanzierung des Projektes beteiligen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf unser Konto Nummer 1 011 068 887 bei der Kreissparkasse Saar-Pfalz, BLZ 594 500 10.

Zu Anfang des Jahres 2006 hat die konkrete Umsetzung  des Gesamtprojektes mit drei Sozialarbeiterinnen in Halbtagsbeschäftigung begonnen. Die fachliche Begleitung obliegt den beiden Vorstandsmitgliedern Dr. med. Hartmut Penner und dem Dipl.-Sozialarbeiter (FH) Stefan Behr sowie dem Dipl-Psych./Psychotherapeuten Klaus Ollinger  als Projektleiter.

Das Gesamtprojekt besteht aus folgenden 3 Teilen:

  1. Unterstützung für Eltern (UFER)
  2. Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen ( KiTS)
  3. Aufbau einer Mediothek sozialpädagogischen Inhalts

Während im Bereich des Jugendamtes des Stadtverbandes Saarbrücken und im Saar-Pfalz-Kreis  insbesondere  die Hilfen für Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen und der Aufbau einer Mediothek sozialpädagogischer Filme und CDs realisiert wird, kommt in den Landkreisen Saarlouis (vor allem in der Stadt Dillingen) und St. Wendel das Konzept „Unterstützung für Eltern“ (UFER) zum Tragen.

 

Gesamtprojektleitung: Klaus Ollinger

Telefon:  06806 - 480668

Email:     Ollingerkl@aol.com

 

 

Kurzbericht über die fünfjährige Projektphase (2006 bis 2010)

 

Teilprojekt „Unterstützung für Eltern“ (UFER):

In den Kreisen Saarlouis, St. Wendel und Homburg wurden rund 300 belastete und gestresste

Familien mit etwa 650 Kindern (oft schwierig und entwicklungsverzögert) von unseren

Fachkräften und den ehrenamtlichen Patinnen beraten bzw. längerfristig betreut.

Mehr als 3 500 Fachleistungsstunden unserer (Teilzeit-)Sozialarbeiterinnen und fast

10 000 Arbeitsstunden unserer Ehrenamtlichen kamen direkt den Kindern und ihren

Angehörigen zugute.

Somit trägt UFER durch die sehr frühe Hilfe viel dazu bei, Kindeswohlgefährdungen zu

verhindern und Defizite der Erziehungs- und Entwicklungssituation zu kompensieren.

 

Teilprojekt „Kinder in Trennung und Scheidung“ (KiTS):

Im Regionalverband Saarbrücken kümmerte sich unsere Fachkraft um knapp 200

Minderjährige aus 125 Familien.

Die meisten Kinder weisen deutliche psychische Belastungen und Verhaltensprobleme

wegen der schwierigen familiären Situation auf, insbesondere weil die Trennungskonflikte

der Erwachsenen noch vielfach schmerzlich fortbestehen oder die Wunden

früherer psychischer und körperlicher Gewalt in der Familie noch nicht verheilt sind.

In homogenen Gruppen und in Einzelarbeit mit den Kindern sowie in begleitender

Beratung und gelegentlicher Gruppenarbeit mit den Eltern helfen wir Minderjährigen

und Erwachsenen bei der Bewältigung der Vergangenheit und dem Aufbau neuer

Perspektiven.

 

Teilprojekt „Sozialpädagogische Mediothek“:

Wir haben etwa 200 geeignete Film-Materialien auf Videos, DVDs, (interaktiven) CDs

ausgesucht und angeschafft, um sie als Ergänzung der persönlichen Beratungsgespräche

oder von Vorträgen, Workshops, in der Einzel- oder Gruppenarbeit mit Eltern

und Kindern/Jugendlichen u. a. – in Kooperation mit dem Medienladen Saar - zur

Verfügung zu stellen.

Die Medienliste mit den Themenbereichen Kindliche Entwicklung, Eltern und Erziehung,

Partnerschaft und Trennung/Scheidung, Migration, Drogen, Gewalt, Missbrauch,

Rechtsextremismus und Kriminalität, Sexualität, Aids sowie Essstörungen können von

der Homepage des Landesverbandes herunter geladen werden; dann lassen sich per

Link weitere Informationen (Kurzdarstellungen oder Trailer) abrufen.

Unsere weitergehende Zielvorstellung, Radio- und TV-Sendungen zum Thema

Erziehung (etwa in Form von Fernsehspots in ähnlicher Art wie „Der 7. Sinn“ vor Jahren

im Bereich der Verkehrserziehung) zu schaffen, wird in 2011 realisiert werden.